Wer richtig lernen und verstehen will, sollte seinen eigenen Lerntypen kennen. Unter Zwang läuft nichts, sondern ein eigenes Interesse an den Inhalten ist Voraussetzung für einen hohen Lernnutzen. Heute entscheiden immer mehr die Lerner darüber, wie und was Sie lernen wollen und welche Möglichkeiten sie für die Wissensaneignung nutzen. Die Vielfalt der Formate wird zunehmen größer. Deshalb sollten die unterschiedlichen Formate und deren Nutzwert bekannt sein.

 

Der Anspruch an Weiterbildungsmaßnahmen wächst. Mitarbeiter sollen schneller lernen, in kürzeren Formaten und ohne lange Arbeitsunterbrechungen. Deshalb nutzen Unternehmen vermehrt auch Lernvideos, Webinare und E-Learning, um am Arbeitsplatz zu lernen. Dabei wird genau darauf geachtet, wann und für wen sich eine Investition lohnt.

 

Lerninteressierte beteiligen sich freiwillig und scheuen keine Investition von Zeit und Geld. Das gilt auch für Unternehmen. Ein hoher Nutzwert entsteht somit durch den Mix von Lernformen, die das Lernen einfacher machen. Manche Dinge lernt man am besten mit einem Lehrer, andere per Video und wieder andere im Netz oder durch Lesen. Das kommt ganz auf das Thema an. Deshalb braucht es weiterhin Experten, die jedes Format bedienen. Zunehmen wird das Lernen mit Live-Video-Formen, bei denen der Lehrer auf den Bildschirm des Lerners übertragen wird.

 

Was auch immer genutzt wird, häufiges Lernen und kürzere Lernintervalle bestimmen die Aus- und Weiterbildung. Dabei ist Lernen von vielen Faktoren abhängig. Alter ist nur einer davon. Es ist vielmehr eine Frage der Persönlichkeit und der eigenen Entwicklung. Dazu zählen auch, ob ein Lerner introvertiert oder extravertiert ist und daher lieber allein oder zusammen mit anderen lernt.

 

Wichtig sind Wissensstandards und Kompetenzen. Das heißt, das Wissen und Kompetenz bei jedem Mitarbeiter abrufbar sein muss und in theoretischen und praktischen Tests überprüft wird. Wie man dorthin gelangt, entscheidet jeder selbst, ob mit Experten, untereinander oder per Video. Wichtig ist, dass sie bis zum vereinbarten Termin kompetent sind und die Überprüfung das bestätigt.

 

Menschen lernen ganz natürlich, weil sie von Natur aus neugierig sind. Ein Unternehmen kann Rahmenbedingungen schaffen, indem ein Mitarbeiter regelmäßig am Arbeitsplatz etwas von seinen Kollegen lernt. Dieser Mitarbeiter sollte wiederum das Lernen eines anderen Mitarbeiters unterstützen und das Unternehmen ermöglicht einen Austausch mit Gleichgesinnten und Experten. So entsteht ein Netzwerk innerhalb und außerhalb der Organisation mit regem Austausch. Das schafft ein angenehmes und produktives Umfeld.

 

Wissen ist Macht, schafft Kompetenz und Wettbewerbsvorteile. Erfahren Sie mehr in einem persönlichen Gespräch, meinen Vorträgen oder Seminaren.