Die neue Webseite ist fertig, alle Texte, Bilder und Grafiken wurden mühe-und liebevoll zusammengetragen, gegliedert und bearbeitet. Sogar ein Blog ist eingerichtet, es kann also „losgehen“!

Aber was genau soll jetzt losgehen?

Wozu dient ein Blog? Wo liegt der Nutzen für mich als Betreiber, worin der Mehrwert für den Leser?

Ein Blog läuft in der Regel neben der normalen und klar gegliederten Webseite und bietet in erster Linie zwei Möglichkeiten:

  1. Die Unterbringung von zusätzlichen Suchbegriffen (Keywords) auf Ihrer Webseite – speziell als Ergänzung und Verstärkung von Themen, die Ihr Tagesgeschäft betreffen. Durch reichhaltigen textlichen Inhalt „zeigen“ Sie Google und anderen Suchmaschinen, dass Ihre Seite relevant ist zu dem beschriebenen Thema. Suchmaschinen „merken“ es, wenn eine Seite gepflegt wird, also ab und an Veränderungen erfährt und werten dies als Aktualitäts-Faktor.Im Ergebnis steigt Ihre Seite zu bestimmten, für Sie und Ihr Tagesgeschäft relevanten Suchbegriffen in den Suchergebnispositionen.
  2. Sie liefern interessante Inhalte für den Leser. Durch regelmäßige Beiträge, die inhaltlich wertvoll, interessant oder hilfreich sind, liefern Sie treuen Lesern und neuen Besuchern Informationen, die diese verwerten können.

Im Ergebnis wird Ihre Seite…

  1. Weiterempfohlen (Kurz und knapp – ein Besuchr findet auf Ihrer Seite einen interessanten Artikel und sendet die URL (Internetadresse) an einen Freund oder Geschäftspartner, der eine ähnliche Fragestelelung hat. Ein weiterer Besucher ist gewonnen)
  2. Verlinkt – das stärkt Ihre Seite, denn Google „zählt“ solche Links (Betreiber von Webseiten ergänzen gerne ihr eigenes Internetangebot durch weiterführende Links, die ein Thema weitergehend oder tiefer beleuchten)
  3. „geliked“ – Stichwort „Social Media Marketing“ – Facebook, XING und Co.

Ihre Seite zieht dadurch also immer größer werdende Kreise, wird bekannter und häufiger besucht. All das merkt und mag Google – die Reputation Ihrer Seite steigt an.

Das neue und teilweise geheimnisvolle Medium sollte nicht überbewertet werden, es gehört jedoch mittlerweile zum Online-Marketing-Mix, sich damit zu beschäftigen.

Der Hintergrund ist einfach. Google versucht, stets bessere, relevantere Suchergebnisse zu präsentieren. Verlinkungen (Links) lassen sich leicht manipulieren, echte Meinungen weniger (oder zumindest anders). Was läge also näher, als sich der Empfehlung von „echten Menschen“ zu bedienen?! Google bedient sich also der Social Media Plattformen, um Trends zu erkennen und populäre Webseiten zu identifizieren.

Oder kurz: Viele „Likes“ und „Fans“ = Gute Chancen auf hohe Suchergebnispositionen.

Es gibt derzeit keine einfachere Möglichkeit, seine (werthaltigen Inhalte) zu verbreiten, als durch Facebook. Ein „Klick“ – und alle Freunde wissen Bescheid.

Hierbei ist es wichtig, nicht durch blinden Aktionismus geleitet einfach loszulegen, sondern sich über ein Konzept Gedanken zu machen. Worüber will ich berichten? Was ist interessant, was aktuell, was bietet einen echten Mehrwert? Sonst ist die Mühe vergeben und die aufgewandte Zeit verschenkt.

Fazit: Ein Blog stellt also eine preiswerte Möglichkeit dar, Ihre Seite mit Inhalten zu versehen, dadurch Besucher zu generieren und im Ergebnis neue Kunden oder Mandanten zu gewinnen.