Künstlersozialversicherung

Für viele ein „Buch mit sieben Siegeln“, die Künstlersozialkasse oder auch kurz KSK genannt. Damit sich der Bürger kundig machen kann, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine neue Broschüre dazu herausgegeben. Der Download steht jetzt unter www.iww.de/sl140 kostenlos zur Verfügung.

Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich beruflich mit dem Thema und erlebe trotzdem immer wieder neue Überraschungen, wenn es um die KSK geht. Hier gibt es nun einen, so wie ich finde, wichtigen Ratgeber für Versicherte, Agenturen, Dienstleister und Berater.

Die Künstlersozialversicherung erbringt für selbstständige Künstler und Publizisten einen guten Versicherungsschutz in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.  Dabei werden die Versicherungsbeiträge je zur Hälfte von den Versicherten selbst und von den Verwertern künstlerischer und publizistischer Leistungen über die Pflichtabgabe getragen.

Dr. Ursula von der Leyen unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales erklärt im Vorwort, warum diese Institution so wichtig für Deutschland ist.

Aber Vorsicht, wer die strengen Kriterien zur Versicherungspflicht nicht mehr erfüllt, weil z.B. seine Einkünfte aus selbständiger Arbeit unter die Grenze von zurzeit 3.900.- EUR (darf 2 x in 5 Jahren unterschritten werden) fallen, der riskiert unter Umständen seinen Versicherungsschutz.

Daher gilt auch hier, lassen Sie sich rechtzeitig von Profis beraten und beugen Sie vor, bevor es unliebsame Überraschungen gibt!