Als zweite Säule neben der gesetzlichen Rentenversicherung hat sich über die letzten Jahrzehnte die betriebliche Altersversorgung als fester Baustein in der Absicherung der Alterseinkünfte herausgebildet. Mit der Neuauflegung des Betriebsrentengesetzes im Jahr 2002 wurde die bAV auch für die meisten Arbeitnehmer interessant und zugänglich.

Doch jetzt ziehen dunkle Wolken aus Richtung Brüssel auf und gefährden die Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Wenn es nach den Vorstellungen der EU-Kommission geht, soll die betriebliche Altersversorgung besser geschützt werden. Doch leider könnten diese Pläne genau das Gegenteil bewirken. Es geht um etliche Milliarden Vermögen und um die Zukunft der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Die Kommissare aus Brüssel fordern nämlich deutlich strengere Eigenkapitalregeln für die Pensionskassen in ganz Europa. Nach den Plänen der Kommission soll noch in diesem Jahr eine entsprechende EU-Richtlinie auf den Weg gebracht werden. Das deutsche Betriebsrentensystem könnte demnach schon kurzfristig und spürbar an Attraktivität verlieren.

Doch unsere deutsche Bundesregierung ist schon durch die Versicherungslobby alamiert. Arbeitgebern und Gewerkschaften, aber natürlich auch den großen Konzernen (Allianz, AXA, Generali und weitere)  wurden von Bundesarbeitsministin Ursula von der Leyen (CDU) schon versichert, sich persönlich stark zu machen, dass noch seitens der Bundesregierung Veränderungen des Referentenentwurfs durchgesetzt werden sollen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie am kommenden Montag im zweiten Teil dieses Artikels!