Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, dass Unternehmer sehr genau über Ihren Umsatz, Ihre Aufträge, Ihr Personal und vieles mehr Bescheid wissen. Allerdings ist es auch genauso erschreckend nicht zu wissen, welche Verluste in ihren Betrieben auftreten. 

Natürlich ähneln Verluste des öfteren Eisberge und sind sehr schwer zu erkennen. Im besten Fall erkennt man die Spitze und kann seine Schlüsse daraus zeiehn. Dabei lauern allerdings die großen die Gefahren unter der Wasserlinie und viele Unternehmen spielen dabei „Titanic“, bis die Verluste im Betrieb sich ähnlich wie Wassereinbrüche unter der Wasserlinie verhalten.

Hier ein paar untermauerte Daten:

  • Studie des Wall Street Journals: In amerikanischen Büros entstehen „Suchzeiten“ pro Mitarbeiter von durchschnittlich:  6 Wochen pro Jahr.
  • Microsoft: Die obige Zahl bestätigt auch eine Studie von Microsoft: 13% der Arbeitszeit wird zum „Suchen“ benötigt.
  • Maschinenbau: Ein namhafter Getriebehersteller in Süddeutschland schätzt den Suchaufwand pro Mitarbeiter auf ca. 200 Stunden/Jahr. Bei 2.000 Angestellten und Kosten von ca. 50,–€/h sind es ca.  20.000.000.- €/Jahr an „unproduktiver Arbeitszeit“.
  • Focus Magazin: Am 19.09.04 bezifferte die Zeitschrift „Focus“ die tägliche Suchzeit im Büro auf 1,5 h/Tag oder 18.000,-€/Jahr und Mitarbeiter.

Hätten Sie es gedacht?

Dabei ist das „Suchen im Betrieb“ nicht nur auf die Bürotätigkeiten beschränkt. Auch im produzierenden Gewerbe entstehen Verluste durch Suchzeiten in nicht unerheblichen Maßen, so z.B.  die Suche nach Hilfsmitteln, Werkzeugen, Teilen  usw.

Wie viel „Verluste“ (Arbeitszeit) hat Ihr Betrieb?