In der Öffentlichkeit wird das Thema Datenschutz meist nur im Falle von Skandalen bei Großunternehmen wahrgenommen, aber auch jedes mittelständische Unternehmen unterliegt den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Bei einer Nichtbeachtung der Regelungen des BDSG drohen Bußgelder bis hin zu 300.000 Euro bzw. durch das Gewinnabschöpfungsprinzip auch darüber hinaus.

Einmal ernannte, interne Datenschutzbeauftragte genießen einen besonderen Kündigungsschutz – ähnlich dem von Betriebsratsmitgliedern.

Mit den Novellen der letzten Monate:

  • 01.09.2009 – Datenhandel
  • 01.09.2010 – Scoring
  • 11.06.2010 – Verbraucherkreditrichtlinie

sind u. a. Kontroll- und Dokumentationspflichten im Bereich Outsourcing sowie eine Informationspflicht bei Datenschutzpannen zu den bestehenden Regelungen hinzugekommen.

Für das Jahr 2011 steht eine Ergänzung an, die für Unternehmen weitere Pflichten mit sich bringen werden.

Die Vielzahl der neuen Regelungen bedeuten Unsicherheit für den Mittelstand. Ein Weg, kurzfristig Rechtssicherheit für diesen Bereich zu erhalten, kann dabei die Zusammenarbeit mit einem externen Datenschutzbeauftragten sein.